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Apr
27

Allgemeinarztpraxis in Geisa eröffnet

Arztpraxis Klüber

Bürgermeisterin Manuela Henkel (links) gratuliert Jessica Klüber (rechts) und dem gesamten Praxisteam zur Eröffnung

Jessica Klüber

Dr. med. Jessica Klüber

Mitte April eröffnete Dr. med. Jessica Klüber ihre Allgemeinarztpraxis in Geisa. Bürgermeisterin Manuela Henkel gratulierte zur Neueröffnung und freute sich über das neue gesundheitlich-medizinische Angebot vor Ort.

Jessica Klüber stammt aus Barchfeld und wohnt mit ihrer Familie im Nachbarort Schleid. Nach dem Abitur studierte sie in Würzburg Medizin. Ihre Facharztausbildung erfolgte im Klinikum Bad Salzungen sowie in der Arztpraxis Brommer in Vacha. Sie praktizierte im Medizinischen Versorgungszentrum in Geisa und übernahm anschließend eine Praxis in Unterbreizbach. Es erfolgte die Verlegung nach Geisa, um die Menschen vor Ort wohnortnah betreuen und behandeln zu können. Die neue Praxis befindet sich im Einkaufszentrum in Geisa, Rhönstraße 14, in der Nähe von Apotheke und Bahnhof und ist erreichbar unter Tel. 036967 59 25 11. Arbeitsschwerpunkt der Ärztin ist die ganzheitliche Behandlung der Patienten unter Berücksichtigung des sozialen Umfeldes und der jeweiligen Lebensgeschichte. „Als Hausarzt ist man weiterhin erste Anlaufstelle bei allen medizinischen Fragen und Problemen“, so Jessica Klüber. Das Patientenspektrum sei breit und die Beratungsanlässe vielseitig. „Oft betreut man die ganze Familie“, erklärte die junge Ärztin, die sich gemeinsam mit ihrem Team darüber freut, die Menschen in der Region des Geisaer Landes dauerhaft zu betreuen. „Wir sind froh mit Jessica Klüber langfristig vor Ort eine kompetente Medizinerin gewonnen zu haben“, sagte Manuela Henkel. Für ländliche Regionen sei es mittlerweile sehr schwierig, junge Hausärzte auf Dauer zu bekommen. In Geisa selbst gibt es aktuell noch eine weitere besetzte Hausarztstelle. „Durch die Überalterung der Gesellschaft steigt der Bedarf an medizinischer Versorgung“, so die Bürgermeisterin. „Auf Dauer braucht der ländliche Raum Unterstützung und diese muss jetzt dringend von Seiten des Landes Thüringen durch mehr medizinische Studienplätze, die Einführung des Landarztmodelles ähnlich wie in Bayern sowie den Abbau von bürokratischen Hürden beim Einsatz ausländischer Ärzte kommen“, fordert Manuela Henkel. „Jetzt muss endlich mal gemacht und nicht nur immer geredet werden!“

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