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Jun
05

Ein Ort der Begegnung

Einweihung der Interkommunalen Sport und Freizeitanlage in Geisa mit überregionalen Fußballturnieren, offiziellem Banddurchschnitt und bunten Sport- und Freizeitprogramm

Mit dem Durchschneiden des Bandes wurde die Interkommunale Sport- und Freizeitanlage offiziell freigegeben

Nach zweiundeinhalb Jahren Bauzeit konnte am Wochenende des 20. und 21. Mai die Interkommunale Sport- und Freizeitanlage in Geisa eingeweiht werden. Auf dem großzügigen Gelände zwischen Geisa und Schleid entstanden in den letzten Monaten ein neues Kunstrasenfußballfeld, Lauf- und Sprintbahnen, ein Basketballfeld, eine Skaterbahn mit Pumptrack sowie weitere Spiel- und Fitnessmöglichkeiten. Im modernen Mehrzweckgebäude sind ein Bistro, Fußballkabinen, Lagerräume und sanitäre Anlagen untergebracht. „Insgesamt haben wir hier als Stadt 5,4 Million EURO investiert“, berichtete Geisas Bürgermeisterin Manuela Henkel bei der offiziellen Einweihungsfeier.

Bereits am Tag zuvor hatte es schon ein spannendes überregionales U9-Jugend-Fußballturnier auf dem Kunstrasen gegeben. Neben den ersten drei Gewinnern SG Quelle Fürth, Rot-Weiß Erfurt und Thüringen Jena konnte die Mannschaft der Spielgemeinschaft aus dem Ulstertal einen sehr guten vierten Platz belegen. „Gerade im Fußballbereich sind wir in der Region des Geisaer Landes sehr stark aufgestellt“, betonte Geisas Erste Beigeordnete Simone Kleinstück bei ihrer Begrüßung zur Einweihungsveranstaltung.

Aus diesem Grund wünschten sich die Vereine schon lange einen Kunstrasen, auf dem sie auch bei ungünstiger Witterung spielen können. Das aus diesem Wunsch dann eine Anlage mit zahlreichen weiteren Freizeit- und Sportmöglichkeiten entstand, ist vor allen Dingen dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur zu verdanken. Dieses hat nämlich Fördermittel in Höhe von 4,24 Millionen EURO zur Verfügung gestellt.

Ebenso gelang es der Stadt PMO-Mittel aus dem einstigen Stasivermögen in Höhe von weiteren 500.000 EURO zu generieren. „Für uns als Stadt verbleiben 660.000 EURO Eigenmittel“, berichtete Manuela Henkel. „Das ist viel Geld für unsere Kommune“, so die Bürgermeisterin. „Wir haben hier aber nicht nur für unsere Bürger das Sport- und Freizeitangebot erweitert, sondern wir haben hier für Menschen einen Ort der Begegnung geschaffen.“ Durch Begegnung entstehe Verbundenheit und Verbundenheit schaffe Zusammenhalt und gerade der sei laut der Bürgermeisterin gerade in diesen herausfordernden Zeiten so wichtig. „Unsere immer schneller werdende, digitalisierte Welt lässt nicht mehr so viel Spielraum für persönliche Begegnungen.“ Mit dem Bau der Interkommunalen Sport- und Freizeitanlage habe die Stadt Geisa einen Ort der Begegnung geschaffen, wo Menschen generationsübergreifend zusammenkommen, zum Austausch und zu gemeinsamen Aktivitäten.

Durch die zentrale Lage an Wander- und Radwegen sei die Anlage auch ein attraktiver Anlaufpunkt für Gäste aus nah und fern. Die Bürgermeisterin dankte dem Planungsbüro Hanf aus Kassel, welches die Anlage plante und dem Büro Kraus aus Dermbach, welches für die Planung des Mehrzweckgebäudes verantwortlich war. Ihr besonderer Dank ging an alle Arbeiter der beteiligten Baufirmen, an ihren Vorgänger den jetzigen Landtagsabgeordneten Martin Henkel, an die Stadträte, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und an die Sportvereine der Region. „Mit eurem großartigen Engagement schafft ihr in der Region Gemeinschaft und Zusammenhalt.“

In Stellvertretung für alle Vereine überreichte sie Martin Bernhard aus Borsch für seinen besonderen Einsatz bei der Planung und Pflege der Anlage ein Präsent. „Die Sport- und Freizeitanlage in Geisa ist einmalig in der Region“, betonte Landrat Reinhard Krebs in seinem Grußwort. „Im Geisaer Land ist eben keine Spur von Stillstand zu bemerken.“

Auch der jetzige Landtagsabgeordnete und frühere Bürgermeister von Geisa Martin Henkel freute sich, dass das Projekt, welches er noch mitinitiiert hatte, so erfolgreich umgesetzt und abgeschlossen werden konnte.

Der Kunstrasen wird im übrigen von den Vereinen schon einige Zeit genutzt und das ziemlich intensiv. „Mit dem neuen unverfüllten Rasen haben wir beste Bedingungen und trainieren hier täglich mit mehreren Mannschaften“, so Matthias Abel von der Spielgemeinschaft Ulstertal. Es gäbe zwar auch Anfragen von anderen Vereinen, die könne man aber aufgrund der hohen Belegung kaum umsetzen. Pfarrer Aloysius Ndiukwu segnete im Anschluss die Anlage ein und wünschte allen künftigen Nutzern Gottes Segen und himmlischen Beistand. Simone Kleinstück konnte im Anschluss noch Leo Trabert mit einem Gedicht sowie die Tanzgruppen der Musikschule Wartburgkreis ankündigen. Beim abschließenden Elfmeterschießen bewiesen die Ehrengäste ihr fußballerisches Können und testeten gleich die Qualität des Kunstrasenplatzes. Beim sich anschließendem Saisonfinale der C-Jugend-Verbandsliga konnte dann auch die Spielgemeinschaft Ulstertal I gegen Wacker Bad Salzungen den Sieg davontragen. Das Fest klang mit musikalischer Unterhaltung der Stadtkapelle Geisa unter Leitung von Peter Lenz sowie mit Spiel, Spaß und vielen Begegnungen aus.

   

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