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Integrierte Entwicklungsstrategie für den Radverkehr im Geisaer Amt
NKI: UMSETZUNG VON MASSNAHMEN AUS DER INTEGRIERTEN ENTWICKLUNGSSTRATEGIE FÜR DEN RADVERKEHR IM GEISAER AMT
Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages soll ein modellhaftes Vorhaben der Stadt Geisa zum Klimaschutz durch Stärkung und Ausbau des Radverkehrs umgesetzt werden.
Projektbezeichnung: „NKI: Umsetzung von Maßnahmen aus der Integrierten Entwicklungsstrategie
für den Radverkehr im Geisaer Amt“
Förderkennzeichen: 67KBR0049
Projektträger: Zukunft-Umwelt-Gesellschaft gGmbH (ZUG)
Projektzeitraum: 01.04.2021 bis 31.07.2027
Der Radverkehr hat in den vergangenen Jahren bundesweit deutlich zugenommen, und das aus gutem Grund. Das Fahrrad ist weltweit ein unverzichtbares Verkehrsmittel und sorgt zuverlässig für Mobilität auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule und in der Freizeit.
Im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit bietet sich dem Geisaer Amt eine besondere Chance: In einem Modellprojekt werden die Ortsteile über Radwege mit der Kernstadt als Grundzentrum verbunden.
Das Projekt kommt gut voran. Die Förderbedingungen sind finalisiert, und die auszubauenden Streckenabschnitte sind bereits größtenteils fertiggestellt. Auch die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen wurden schon im Jahr 2025 umgesetzt. In Bremen, Geisa, Geismar und Spahl stehen Radfahrenden außerdem neue Fahrradladestationen mit Radabstellanlagen zur Verfügung.
Das Modellvorhaben soll möglichst viele Menschen für das Fahrrad begeistern: Berufspendelnde, Schülerinnen und Schüler, Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg zum Arzt oder zur Stadtverwaltung, Besucherinnen und Besucher der Musikschule und der interkommunalen Freizeitanlage sowie Gäste und Touristen. Dafür werden Freizeit- und Alltagsradverkehr auf gemeinsamen Radwegen zusammengeführt, um den Radverkehrsanteil deutlich zu steigern. Auch gemeinsame Trassen mit dem landwirtschaftlichen Verkehr sind vorgesehen.
Mit dem geplanten Ausbau des Radwegenetzes werden die investiven Voraussetzungen für eine breite Nutzung des Fahrrades geschaffen.